Rechtzeitig tauschen

Wenn Schilling-Noten keinen ¿ mehr wert sind

Wirtschaft
03.11.2005 14:10
"Der Schilling behält für immer seinen Wert", hat es noch kurz vor der Euro-Einführung geheißen. Stimmt auch, aber nur bedingt. Denn Banknoten der älteren Serie haben sehr wohl ein Ablaufdatum. Erst Ende August ist der legendäre "Suttner-Tausender" in Pension geschickt worden und nach und nach folgen der "Kauffmann-Hunderter", der "Ressl-Fünfhunderter" & Co.

Wer immer noch einen alten Tausender mit dem Bertha-von-Suttner-Motiv zu Hauser herumliegen hat, braucht deswegen nicht zur Bank zu pilgern. Auch nicht zur Nationalbank, denn seit dem 30. August 2005 ist diese Banknote nichts weiter als ein Stück Papier.

"Kauffmann-Hunderter" ist der nächste
Die nächste Banknote, die dem alten Tausender in den Ruhestand folgen wird, ist der Hunderter mit dem Konterfei Angelika Kauffmanns. Dieser Schein ist in zwei Auflagen gedruckt worden, beide verlieren am 28. November 2006 ihre Gültigkeit. Danach kommt der Fünfhunderter mit dem Bild Josef Ressls dran, der seinen Wert bis einschließlich 31. August 2007 behält.

Und so geht's weiter
Es folgen: Die erste und zweite Auflage des 50ers mit Ferdinand Raimund als Motiv am 31. August 2008, Der "Carl-Ritter-von-Ghega-20er" am 30. September 2009 und schließlich der "Otto-Wagner-500er" und der "Erwin-Schrödinger-Tausender" jeweils am 20. April 2018.

Jüngere Banknoten behalten Gültigkeit
Banknoten der Serie, die gedruckt wurde bevor der Euro den Schilling ablöste, behalten jedoch tatsächlich für immer ihre Gültigkeit - oder besser gesagt, so lange es die Österreichische Nationalbank gibt.

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