Für Groß und Klein

Turbulente Komödie: "Es ist ein Elch entsprungen"

Kino
07.11.2005 15:40
Ein ohrenbetäubender Lärm unterbricht abrupt das Weihnachtslied, das die zwölfjährige Tochter (Sarah Beck) gerade in schiefen Tönen am Klavier angestimmt hat. Aufgeregt eilt die Familie ins Wohnzimmer und glaubt ihren eigenen Augen nicht zu trauen. Unter einer riesigen Staubwolke wird ein ausgewachsener Elch sichtbar, der durch das Hausdach mitten in die Stube hereingebrochen ist. Zu ihrem Erstaunen kann das riesige Viech sogar sprechen und gibt sich als das Schlittentier des Weihnachtsmannes aus... "Es ist ein Elch entsprungen" des niederländischen Regisseurs Ben Verbong ("Das Sams", "Sams in Gefahr") ist eine Weihnachtskomödie für Groß und Klein.

Die Vorlage zu diesem turbulenten Leinwandabenteuer lieferte der deutsche Schriftsteller und Drehbuchautor Andreas Steinhöfel ("Käpt'n Blaubär Club") mit seinem gleichnamigen Bestsellerroman. Daraus entwickelte er mit dem Co-Autoren Andreas Bradler zunächst ein Skript für das Fernsehen. Als Produzenten Kinopotenzial witterten, überarbeitete Verbong in Zusammenarbeit mit Autor Ulli Stephan das Skript.

"Der ganze Film stand und fiel mit dem Elch, der als Figur glaubwürdig sein musste", erklärt Verbong. Um diese gigantische Kreatur auf der Leinwand zum Leben zu erwecken, wurde ein über drei Meter großer und 400 Kilo schwerer Animatronic gebaut, der mit Hilfe von verschiedenen Puppenspielern bewegt wurde. Als kompliziertester Teil dieser Figur erwies sich der Kopf des Elches, dessen Mimik über ferngesteuerte Motoren erzeugt wurde.

"Für bestimmte Bereiche wie Augenbrauen, Nase oder Mundwinkel war jeweils ein anderer Puppenspieler verantwortlich, um eine gewisse Reaktion herzustellen", berichtet der Regisseur. Gesprochen wird das Tier übrigens von Armin Rohde.

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