Der polnische Skispringer Dawid Kubacki hat knallhart mit Ex-Trainer Thomas Thurnbichler abgerechnet. Mit dem Österreicher sei es über zwei Jahre nicht gelungen, Ruhe ins Team zu bekommen. „Es grenzt an ein Verbrechen“, fasst der Athlet zudem das Verhältnis von Thurnbichler zu Routinier Kamil Stoch zusammen.
„Wenn man sieht, dass jemand den Athleten Knüppel zwischen die Beine wirft und es sich dabei um den Cheftrainer handelt, ist es schwer, Spaß zu haben“, poltert Kubacki gegenüber „Eurosport“. Das Verhältnis zwischen Ex-Trainer Thurnbichler und Routinier Stoch sei demnach zerrüttet gewesen.
Seit geraumer Zeit trainiere der dreifache Olympiasieger mit einem Individualtrainer. Teamkollege Kubacki legt gegen Thurnbichler nach: „Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber was er getan hat, um Kamil das Leben schwer zu machen, grenzt an ein Verbrechen!“
Heftige Vorwürfe gegen Ex-Trainer
Doch generell sei das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft angespannt gewesen, wie der Athlet verrät: „Zweieinhalb Jahre lang haben wir es nicht geschafft, ihn dazu zu bringen, etwas Ruhe in die Trainerarbeit zu bringen. Und so hatten wir große Probleme. Das hat viel Wirbel verursacht.“
Am vergangenen Freitag verkündete Polens Ski-Präsident Adam Malysz schließlich die Trennung von Thurnbichler. Dem Österreicher sollen allerdings bereits mehrere Optionen vorliegen. Im Raum steht etwa ein Engagement in Deutschland. Maciej Maciusiak wurde unterdessen als neuer Trainer des polnischen Teams vorgestellt.
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