In Rostock ist die Polizei am Samstagabend zu einem kuriosen Einsatz ausgerückt: Ein Spaziergänger hatte einen Notruf abgesetzt, weil er eine vermeintliche Leiche entdeckt hatte. Erst Stunden später konnte Entwarnung gegeben werden: In einem Plastiksack befand sich eine Sexpuppe (siehe Video oben).
Am Samstag gegen 20 Uhr war ein Mann mit seinem Hund bei der alten Ifa-Ruine spazieren. Dort machte er eine vermeintlich grausige Entdeckung, wie die „Bild“ am Sonntag berichtete. Der Spaziergänger ging von einer Leiche aus und alarmierte die Polizei.
Diese rückte gleich mit einem Großaufgebot an, darunter Mordermittlerinnen und Drohnen-Piloten. Die Beamtinnen und Beamten sperrten das Abrissgelände ab und erleuchteten den dunklen Tatort. Die Drohne machte Aufnahmen aus der Luft, am Boden wurde der Nahbereich fotografiert. Erst fünf Stunden später gelangten die Einsatzkräfte an die ersten Körperteile.
Hier sehen Sie Fotos von dem skurrilen Einsatz.
Um 0.40 Uhr war schließlich klar, dass es sich um keinen Menschen handelt, sondern eine lebensecht aussehende weibliche Sexpuppe. Diese war an einigen Stellen angezündet worden. Demnach hatte sich wohl jemand über sie geärgert und wollte sie loswerden.
Die Polizei packte die Sexpuppe wieder in den Plastiksack und entsorgte sie fachgerecht. Diesen kuriosen Einsatz werden die Beteiligten wohl nicht so schnell vergessen.
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