Nach dem jüngsten Ausbruch der Maul- und Klauenseuche an der Ostgrenze zu Österreich wurden auch in Salzburg alle Vorkehrungen getroffen. Die Krankheit ist hochansteckend, für Menschen aber ungefährlich.
Ende letzter Woche wurden im Süden der Slowakei drei Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche (MKS) bestätigt. Auch die Salzburger Behörden treffen nun Vorkehrungen. Obwohl derzeit keine Fälle in Österreich bekannt sind, gilt es dennoch die Tierbestände in der Region zu schützen.
„Die Maul- und Klauenseuche ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem Paarhufer wie Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Wild, aber auch Lamas und Alpakas betrifft. Sie kann erhebliche wirtschaftliche Schäden in der Landwirtschaft verursachen und erfordert strenge Kontrollmaßnahmen, um eine Ausbreitung möglichst zu verhindern“, informiert Salzburgs Veterinärdirektor Peter Schiefer.
So steht man etwa im engen Kontakt mit Behörden der Nachbarländer und Gesundheitsorganisationen. Im Burgenland und in Niederösterreich wurden vorsorglich bereits Schutzzonen eingerichtet. Für Menschen ist das Virus ungefährlich.
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