Rosentaler Alpinisten brauchen dringend ein moderneres Einsatzfahrzeug. Mithilfe von Bevölkerung soll der Ankauf finanziert werden. Erste Unterstützung ist bei den Rettern bereits angekommen.
Über 35 Jahre lang diente der Puch G der Ferlacher Bergrettung als treuer Begleiter und Transportmittel bei den zahlreichen Einsätzen in den Karawanken. „Aber das Fahrzeug ist mittlerweile in die Jahre gekommen und ist an seine technischen und logistischen Grenzen gestoßen“, erklärt Christian Arnusch von den Bergrettern. Und obwohl man sich schwer von dem legendären Fahrzeug trennte, muss ein Ersatz angeschafft werden. „Wir haben zwar einen VW Amarok, aber ein Auto ist für die Einsätze einfach zu wenig“, sind sich die erfahrenen Alpinisten einig. Daher will man sich nun einen Toyota Hilux kaufen. Und dafür braucht die Bergrettung Geld. „Es sind um die 40.000 Euro“, sagt Arnusch im Gespräch mit der „Krone“. Eine Summe, welche von der Ortsstelle Ferlach alleine nicht gestemmt werden kann.
Wir haben einen Spendenaufruf gestartet und hoffen auf Unter- stützung von Privaten und Unternehmen.
Christian Arnusch, Bergretter
Auch Gemeinden um Geld gebeten
Daher soll der neue Geländewagen unter anderem durch Spenden werden. „Wir haben dazu auch einen Aufruf gestartet.“ Und erste spendenfreudige Rosentaler leisteten bereits ihren Beitrag für den neuen Einsatzwagen. Auch die Gemeinden St. Margareten im Rosental, Feistritz im Rosental, Ferlach und Zell, in denen die Bergretter im Einsatz stehen, sind um Unterstützung gebeten worden.
Durch die Hilfe der Bevölkerung und der Rosentaler Kommunen soll bereits im Sommer der neue, bestens ausgestattete Hilux in der Einsatzgarage stehen.
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