Exakt fünf Monate ist es heute her, dass die Fans der Lustenauer Austria über einen vollen Erfolg jubeln durften. Allerdings nur diejenigen von ihnen, die mit zum Auswärtsspiel gegen Liefering gereist waren. Seit dem letzten Sieg in der Heimat sind schon fast zehn Monate vergangen.
Im Rahmen eines Sponsorabends wird heute im neuen Reichshofstadion das erste Mal das Flutlicht eingeschaltet. Ein Akt mit Symbolkraft, der die Austria in eine leuchtende Zukunft führen soll. Die Fortschritte im Stadion sind täglich sichtbar und bestärken die Vorfreude auf die neue Heimstätte, die im Juli eröffnet wird. Und auch in der Geschäftsstelle hat man im Bereich Sponsoring personell aufgerüstet.
Einzig sportlich ist es den Lustenauern bisher nicht gelungen, das Licht anzuknipsen. Im Gegenteil: Seit fünf Monaten warten die Fans auf einen Sieg ihres Teams. Der letzte volle Erfolg datiert vom 6. Oktober in Liefering – ein verwandelter Elfmeter durch Seifedin Chabbi sicherte den Lustenauern drei Punkte. Im Bregenzer Ausweichquartier wurde zuletzt beim 1:0 über BW Linz über einen (am Ende wertlosen) Sieg gejubelt. Das war am 11. Mai 2024.
Im Abstiegsjahr gewann die Austria in der kompletten Spielzeit überhaupt nur viermal und in der laufenden Saison gab es erst drei Erfolge. Damit ist Lustenau punktmäßig der seit vielen Jahren schlechteste Absteiger. Ein Trend, den Trainer Markus Mader stoppen will. Ist der zurückgekehrte Coach doch mit der Mission angetreten, eine neue Euphorie zu entfachen.
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