Wacker Innsbruck blieb im vergangenen Jahr in der Meisterschaft ungeschlagen, steht an der Spitze der Regionalliga Tirol und strebt den sofortigen Durchmarsch in die Regionalliga West an. Der Traditionsverein will aber noch mehr und stellt sich für die Zukunft professionell auf.
Noch spielt Wacker Innsbruck nur in der vierten österreichischen Leistungsstufe. Doch beim Traditionsverein werden jetzt schon alle Weichen für einen Profi-Betrieb gestellt. Am Donnerstag wurde mit Aichner Logistik ein neuer Hauptsponsor aus Innsbruck präsentiert. Das Logistik-Unternehmen wird eineinhalb Jahre die Brust der schwarz-grünen Kicker zieren.
Wie weiter oben
Aber auch im Hintergrund wird bereits alles unternommen, damit man wieder in den Profi-Fußball zurückkehren kann. „Wir wollen die Struktur so haben, als würden wir eine Liga weiter oben spielen“, erklärte Präsident Hannes Rauch: „Wenn wir in die Westliga aufsteigen, dann wollen wir wie ein Verein der 2. Liga aufgestellt sein.“ Darum sind derzeit zwei GmbHs in Gründung: Eine für den Sportbereich der 1. Mannschaft und eine für das Marketing. „Durch unseren Partner Los Angeles FC ist die Stabilität gegeben“, erklärte Rauch.
Vertrag aufgelöst
Sportlich sind die Verteidiger Florian Kopp, der seinen Vertrag bei der Wiener Austria am Dienstag auflöste und für zweieinhalb Jahre bei Wacker unterschrieb, und der argentinische Linksfuß Mateo Franzotti neu. Linksverteidiger Ty Walker (USA) könnte die Tiroler noch Richtung Deutschland verlassen.
Getestet wird in den kommenden Wochen nur gegen höherklassige Klubs: Imst (8. Februar.), Kitzbühel (15. Februar), Kufstein (22. Februar) und Bischofshofen (8./9. März), alle aus der Westliga.
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