Im Bezirk Melk hält die ÖVP insgesamt 56,21 Prozent der Stimmen, starke Gewinne gibt es aber auch für die FPÖ, die Blauen haben ihren Stimmenanteil beinah verdreifacht.
Im Bezirk Melk hat sich in gleich mehreren Gemeinden das Kräfteverhältnis verschoben. So etwa in Schönbühel-Aggsbach, wo die ÖVP von 57,92 Prozent auf 46,59 Prozent abgerutscht ist und damit die Absolute verloren hat – für die Schwarzen einen Verlust von fünf Mandaten.
Die örtliche SPÖ legt dafür von 16,64 Prozent auf 32,82 Prozent zu. Aber auch in St. Martin-Karlsbach hat sich die absolute Mehrheit gedreht: Während die SPÖ 2020 noch mit 53,10 Prozent die Absolute einfuhr, konnte heuer Florian Weigl und sein Team der ÖVP mit 51,39 Prozent die Mehrheit holen, die Roten fielen auf 39,30 Prozent zurück.
Wechselseitiges Farbenspiel
In Marbach sind Schwarze und Blaue die klaren Gewinner. In der bisher roten Gemeinde erzielt die ÖVP mit 55,70 Prozent die Absolute, die FPÖ gewinnt zwei Mandate dazu, die SPÖ fällt von 46,16 Prozent auf 24,07 Prozent.
In Neumarkt an der Ybbs verteidigt die ÖVP ihre Absolute, die FPÖ holt im Vergleich zu 2020 mit 22,51 Prozent der Stimmen fünf Mandate. Auch in Emmersdorf an der Donau geht die Absolute mit 56,03 Prozent an die ÖVP – ein Gewinn von drei Mandaten. Fest in schwarzer Hand sind auch Pöchlarn und Pöggstall, wo die ÖVP ebenfalls ihre Absolute ausbaut.
Die ÖVP hält auch in Texingtal trotz Verlusten von 17,99 Prozent (jetzt 69,24 Prozent) weiter die Mehrheit. Die Blauen gewinnen 19,70 Prozent dazu. Bürgermeister in der Gemeinde war bis 2021 Innenminister Gerhard Karner. Über einen beachtlichen Zuwachs auf 35,99 Prozent (von 10,72 Prozent) darf sich die FPÖ in St. Leonhard am Forst freuen. Und sowohl im Dunkelsteinerwald als auch in Dorfstetten gewinnt die FPÖ dazu.
Die Roten verlieren hingegen in Persenbeug-Gottsdorf ihre Absolute, Neos und FPÖ gewinnen je zwei Mandate. In Melk selbst bleibt die ÖVP stärkste Partei, die FPÖ gewinnt drei Mandate. Knapp, aber doch halten die Roten mit 50,36 Prozent in Ybbs an der Donau die Mehrheit, die Blauen verdoppeln auf 13,38 Prozent.
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