Fordernder Feuerwehr-Einsatz am Samstag für die FF Hafning in Trofaiach (Bezirk Leoben): Eine Photovoltaik-Anlage in exponierter Lage hatte zu brennen begonnen. Unter schwerem Atemschutz und mit Feuerlöschern konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden.
Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Aufgrund dieser Tatsache und der exponierten Lage wurden vom Kommando der Feuerwehr Hafning gleich auf der Anfahrt die Kameraden der FF Trofaiach nachalarmiert.
Die starke Rauchentwicklung machte den Einsatz von schwerem Atemschutz nötig. Die Brandursache dürfte höchstwahrscheinlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen sein.
Laut Experten geht die Gefahr bei Bränden von PV-Anlagen grundsätzlich meist nicht von den Paneelen, sondern von Materialfehlern bei Kabeln und Steckern oder nicht fachgemäßen Installationen aus. Wenn nämlich die Sonne scheint, sei bei Photovoltaikanlagen immer Strom auf den Anlagen. Fehler bei Verkabelungen oder Steckern können sich dann bei den teilweise hohen Stromstärken durchaus brandverursachend auswirken.
Das Brandrisiko sei laut Brandverhütungsstelle überschaubar. Wichtig sei aber, die Anlage durch einen Fachbetrieb installieren zu lassen, um sicher sein zu können, dass ordnungsgemäß gearbeitet wurde. Eine verpflichtende Überprüfung privater PV-Anlagen wäre zudem nach einer gewissen Zeit aus brandschutztechnischer Sicht sinnvoll.
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