Vier der acht anwesenden WEGA-Polizisten hatten insgesamt 20 Schüsse abgegeben. Wie oft der Mann tatsächlich getroffen wurde, konnte Bussek nicht sagen, denn das schriftliche Gutachten liege noch nicht vor.
Der psychisch erkrankte Frühpensionist hatte Anfang Juni Maler, die mit Arbeiten am Wohnhaus in der Kanitzgasse beschäftigt waren, bedroht sowie eine Streifenbeamtin mit einem Messer attackiert. Daraufhin wurden Einsatzkräfte der WEGA alarmiert.
Polizisten mit Messer attackiert
Als diese versuchten, mittels Rammbock in die Wohnung zu gelangen, in der sich der 52-Jährige verschanzt hatte, stemmte sich dieser erst gegen die Tür. Anschließend öffnete er sie ruckartig und attackierte einen Polizisten mit einem Messer mit einer sieben Zentimeter langen Klinge. Die Schutzkleidung des Beamten verhinderte eine Verletzung.
Vier Polizisten zogen daraufhin ihre Dienstpistolen und feuerten auf den Angreifer. Dieser brach getroffen zusammen, die Einsatzkräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
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