Gleich mehrere deutsche Urlauber waren am Freitagabend im Tiroler Außerfern in einen schweren Rodelunfall verwickelt. Auf einer Bahn in Ehrwald kam es zu einer fatalen Karambolage – zwei junge Frauen erlitten dabei Verletzungen, eine davon einen Oberschenkelbruch.
Ereignet hat sich der schwere Rodelunfall gegen 20.15 Uhr. „Nachdem zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren, die gemeinsam mit einer Rodel fuhren, situationsbedingt angehalten hatten, prallten zwei nachkommende Rodler (13 und 22 Jahre) gegen ihre Rodel“, heißt es im Bericht der Polizei.
Beinbruch und Schlüsselbein-Verletzung
Die 17-jährige Teenagerin erlitt dabei eine Oberschenkelfraktur. Sie wurde nach der Erstversorgung am Unfallort ins Tal gebracht und dann mit der Rettung ins Bezirkskrankenhaus Reutte eingeliefert. Die 22-Jährige zog sich Verletzungen im Bereich des Schlüsselbeins zu. Sie wurde zur weiteren Untersuchung in eine örtliche Ordination gebracht.
Alle anderen Beteiligten seien mit dem Schrecken davon gekommen und unverletzt geblieben, so die Exekutive.
Mehr als 2000 Verletzte bei Unfällen
Rodelunfälle stehen im Winter leider auf der Tagesordnung. Pro Jahr müssen in Österreich rund 2200 Verletzte in einem Spital behandelt werden. Das sind rund zwölf Verletzte pro Tag während der Rodelsaison, rechnet das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) vor.
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