In Kirchberg in Tirol

Rodelunfälle im Minutentakt mit drei Verletzten

Tirol
02.01.2025 11:00

Rund 2200 Österreicher landen jährlich nach einem Rodelunfall im Krankenhaus – das sind während der Saison mehr als zehn Verletzte pro Tag. Wie schmerzhaft ein Unfall mit dem Schlitten ist, mussten am Neujahrstag fast zeitgleich drei Deutsche in Kirchberg in Tirol erleben.

Kurz vor 20 Uhr rodelte eine 19-jährige Deutsche in Kirchberg (Bezirk Kitzbühel) auf der Naturrodelbahn Gaisberg ins Tal. „Dabei verlor sie die Kontrolle, die Rodel drehte sich und kam entgegen der Fahrtrichtung zu stehen“, heißt es seitens der Polizei.

In stehende Rodel gerast
Eine nachfolgende, gleichaltrige Landsfrau konnte nicht mehr bremsen und raste in die stehende Rodel. Dabei zogen sich beide Frauen erhebliche Verletzungen zu. Sie wurden von der Bergrettung geborgen und von der Rettung ins Krankenhaus St. Johann in Tirol eingeliefert.

Fast zeitgleich zweiter Unfall
Bei einem nahezu zeitgleich stattfindenden weiteren Rodelunfall stieß eine 49-jährige Deutsche gegen eine Bande der Rodelbahn, wobei sie sich eine schwere Beinverletzung zuzog. Auch sie wurde mit der Rettung in das Spital nach St. Johann gebracht.

Mit Rodel in Bachbett gestürzt
Ein weiterer Deutscher (65) musste nach einem Rodelausflug in Rettenschöss (Bezirk Kufstein) ins Spital. Der Mann rodelte am 1. Jänner kurz nach 16 Uhr auf der Rodelbahn von der Wildbichler-Alm ab, als er in einer Rechtskurve über den Fahrbahnrand hinausgeriet und rund 50 Meter über steiles Gelände in ein Bachbett stürzte. Dabei zog sich der Mann erhebliche Verletzungen zu.

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