Mourinho tritt nach

“Ronaldo glaubte, bereits alles zu wissen”

Sport
05.06.2013 11:21
Der ehemalige Real-Trainer Jose Mourinho hat in Bezug auf seinen seit dem Saisonfinish schwelenden Konflikt mit Madrids Stürmer Cristiano Ronaldo nachgelegt. Der eben erst zu Chelsea zurückgekehrte Portugiese ließ durchklingen, dass sein Landsmann ein Besserwisser sei. Ronaldo könne mit Kritik nur schlecht umgehen.

"Ich hatte ein sehr einfaches, sehr grundsätzliches Problem mit ihm. Als Trainer kritisiert man Spieler in taktischer Hinsicht, versucht, Dinge zu verbessern. Und in diesen Situationen nahm er das nicht gut auf, weil er vielleicht glaubte, bereits alles zu wissen", meinte Mourinho im Rahmen der spanischen TV-Sportsendung "Punta Pelota".

Trotzdem gab es vonseiten Mourinhos Lob für Ronaldo - freilich nicht, ohne den eigenen Anteil an der Leistung zu erwähnen: "Ich denke, wir haben in taktischer Hinsicht eine fantastische Situation für ihn geschaffen. Er konnte darin sein ganzes Potenzial entfalten."

Casillas verzichtet auf Abrechnung mit Mourinho
Unterdessen erklärte Real-Torwart Iker Casillas, der von Mourinho im Jänner aus der ersten Mannschaft gestellt worden war, im TV: "Ich hege keinen Groll und fühle mich nicht schlecht von ihm behandelt. Er hat gehandelt, wie er es als das Beste für den Klub erachtet hat. Persönlich habe ich nichts gegen ihn."

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