Serbiens Tennis-König Novak Djokovic will heuer wieder mehr spielen und magische Zahlen knacken ++ Die Arbeit mit Andy Murray macht ihm zudem Spaß ++ Österreichs Star-Trainer Günter Bresnik erwartet sich noch viel vom „Djoker“!
Mit 37 sind viele Sportler schon im Ruhestand, andere denken vielleicht über ein Comeback nach. Tennis-König Djokovic ist hingegen immer noch fast auf der Höhe seines Schaffens, wie der letztjährige Olympiasieg zeigt, und noch immer hungrig auf Erfolge.
„Das sollte meine Qualität wieder verbessern!“
Das beweist der Umstand, dass er mit seinem langjährigen Rivalen Murray einen neuen Trainer verpflichtete, noch mehr die Ankündigung, heuer wieder mehr spielen zu wollen. „Das sollte auch meine Qualität und damit hoffentlich auch mein Ranking wieder verbessern“, meint der Serbe, den die Weltrangliste aktuell ungewohnt an nur siebenter Stelle aufweist.
„Die ersten zehn Tage mit Andy waren sensationell. Ich genoss jede Sekunde. Er ist sorgfältig, engagiert und professionell. Er hat die Mentalität eines Champions und kennt die Stärken und Schwächen der aktuell besten Spieler sehr gut.“
Einige reizvolle Zahlen für Djokovic
Man darf sich freilich zurecht fragen, was der erfolgreichste Tennis-Spieler aller Zeiten noch schaffen will. Doch tatsächlich gibt es einige reizvolle Zahlen, die nahe oder zumindest nicht unerreichbar scheinen:
Auch für Österreichs Star-Trainer Günter Bresnik ist die Frage, wie sich Djokovic heuer präsentieren wird, eine der faszinierendsten zum Start der neuen Saison. „Wenn der noch einmal etwas beweisen will, ist ihm noch immer alles zuzutrauen“, meint der 63-Jährige.
Doch kein PR-Gag
Sicher seien Sinner und Alcaraz, die letztes Jahr die vier Grand Slams untereinander aufteilten, die Favoriten. „Aber die Großen Drei waren auf ihrem Zenit für mich noch besser. Wenn Djokovic fit ist, kann er Außergewöhnliches leisten.“ Die Verpflichtung Murrays fand Bresnik übrigens überraschend. „Ich habe erst an einen PR-Gag geglaubt“, erzählt er. „Zumal es hieß, dass sich die beiden nicht mehr so gut verstehen.“ Das hat sich offenbar wieder geändert ...
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