Wahnsinnig viel Schnee liegt zwar noch nicht, die Rodelbahn im Kühtai ist aber schon tadellos in Schuss und ideal für den Saisonstart.
Eines gleich vorweg: Die eigentliche Naturrodelbahn in dem Wintersportdorado befindet sich derzeit in der Hand der Rennrodler, ist vereist und gesperrt. Der Fahrweg zum Graf-Ferdinand-Haus – im Normalfall die Aufstiegsroute – springt daher offiziell als Ersatzrodelbahn in die Bresche. Die – recht einfache – Strecke war Mitte der Woche griffig und in gutem Zustand. Die eine oder andere Reifenspur tat dem keinen Abbruch.
Wir starten am Parkplatz bei der Talstation und orientieren uns rechts von der Drei-Seen-Bahn an „P4 “ bzw. „Rodelbahn/Graf-Ferdinand-Haus“. Beim P4 erreicht man das untere Ende der eigentlichen Rodelbahn. Wir bleiben auf dem Fahrweg, der ab nun als Ersatzrodelbahn gilt.
Es geht jetzt kerzengerade und sanft im freien Gelände nach oben und auf die mächtige Staumauer des Speichers Finstertal bzw. auf den Neunerkogel zu. Viel Sonne darf man sich im Dezember auf dieser Bergseite noch nicht erwarten, dafür gibt es ausreichend griffigen Schnee zum Rodeln. Die Eier legende Wollmilchsau ist eben noch nicht erfunden – Gott sei Dank!
Später schlängelt sich der Weg weiter fein empor bis zum Graf-Ferdinand-Haus. Hier wird eingekehrt.
Der Aufstieg war zwar relativ kurz, die abschließende Rodelpartie kam uns dennoch relativ lang vor – vermutlich auch, weil es die erste Fahrt in diesem Winter war. Wer auf entgegenkommende Fahrzeuge achtet, kann bis zum untersten Parkplatz rodeln.
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