Unfalldrama am Mittwoch in Niederösterreich auf der L 144 im Gemeindegebiet von Wiesmath: Weil sich ein Reh auf der Fahrbahn befunden hatte, kam ein erst 17 Jahre alter Lenker ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Sein Beifahrer (19) wurde dabei tödlich verletzt.
Laut Polizei verriss der 17-jährige Pkw-Lenker aus dem Bezirk Wiener Neustadt gegen 18.10 Uhr auf der L 144 im Gemeindegebiet von Wiesmath (Bezirk Wiener Neustadt-Land) bei Straßenkilometer 20,6 das Auto wegen eines Rehs.
Lenker mit schweren Verletzungen im KH
Das Auto kam dabei ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Der 19-jährige Beifahrer aus dem Bezirk Wiener Neustadt wurde tödlich verletzt. Zudem musste der Lenker wegen schweren Verletzungen mit der Rettung in das Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht werden. Die L 144 war im Bereich der Unfallstelle bis 20.30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
317 Verletzte durch Wildunfälle
Schon im vergangenen Jahr ereigneten sich in Österreich rund 73.000 Wildunfälle, was etwa 8 Unfällen pro Stunde entspricht. Rehe (55 %) und Hasen (26 %) waren am häufigsten in Kollisionen verwickelt. Besonders betroffen war das Bundesland Niederösterreich, wo 39 % aller Wildunfälle registriert wurden. Bei diesen Unfällen wurden durchschnittlich 317 Personen pro Jahr verletzt, wobei 47 % der Unfälle in der Dunkelheit passierten.
Die Statistik unterstreicht die Wichtigkeit von Vorsicht und aufmerksamem Fahren, besonders in ländlichen Gebieten und zu Zeiten mit eingeschränkter Sicht.
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