„Das ist wichtig ...“
Dauern Predigten zu lange? Klare Meinung vom Papst
Franziskus hat bei der Generalaudienz am Mittwoch Priester aufgerufen, ihre Predigt bei Messen kurzzuhalten. „Nach mehr als acht Minuten verblasst die Predigt, sie wird nicht mehr verstanden“, betonte der Papst unter dem Beifall der Gläubigen.
„Manchmal gibt es lange Predigten, 20 Minuten, 30 Minuten ... Aber bitte, die Prediger müssen eine Idee, eine Aufforderung zum Handeln verkünden“, sagte der Papst.
„Predigt sollte nie länger als zehn Minuten dauern“
„Ich sehe, dass Sie das gerne hören!“, scherzte der Papst angesichts des Applauses der Gläubigen. „Manchmal sehen wir Personen, die, wenn die Predigt beginnt, nach draußen gehen, um eine Zigarette zu rauchen, und dann zurückkehren. Die Predigt sollte nie länger als zehn Minuten dauern. Das ist sehr wichtig“, so Franziskus.
Neuer Friedens-Appell
Die Audienz am Mittwoch war die erste mit einer Zusammenfassung auf Chinesisch und einem Gruß des Papstes an die Gläubigen dieser Sprache. Danach richtete Franziskus einen neuen Appell für den Frieden: „Bitte, lasst uns weiterhin für den Frieden beten! Krieg ist eine menschliche Niederlage. Krieg löst keine Probleme, Krieg ist böse, Krieg zerstört. Lasst uns für die Länder beten, die sich im Krieg befinden. Vergessen wir nicht die gequälte Ukraine, vergessen wir nicht Palästina, Israel, Myanmar... So viele tote Kinder! So viele unschuldige Tote! Beten wir für den Herrn, dass er uns den Frieden bringt. Lasst uns immer für den Frieden beten“, so der Papst.








Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.