Nichts wurde es mit dem erhofften zweiten Heimsieg in der laufenden Zweitliga-Saison für den FC Liefering. Das Team von Trainer Daniel Beichler musste sich trotz Chancenplus den abgebrühten Amstettnern in der Bullen-Arena mit 1:3 beugen.
Dabei begannen die Hausherren – wie vom Trainer als Reaktion auf die Admira-Partie (0:4) gefordert – gut. Diakité verzog bei der ersten guten Chance knapp. Auf der Gegenseite gingen die Gäste nach einem Freistoß durch Oberleitner (12.) in Führung. „Extrem bitter, dass wir wieder bei einem ruhenden Ball ein Gegentor kassieren. Da muss der Gegner zu wenig Aufwand betreiben, um zum Erfolg zu bekommen“, haderte Liefering-Betreuer Daniel Beichler.
Im zweiten Versuch ging‘s doch
Nach der Pause wiederholte sich das Spiel, diesmal traf aber der Bullen-Jungbrunnen. Diakité zog aus der Distanz ab, sein Schlenzer schlug im Netz ein (50.). Weil aber Kapitän Luka Reischl und Kollegen im Anschluss mit ihren durchaus vorhandenen Chancen zu fahrlässig umgingen, nahmen die Mostviertler die Punkte mit nach Hause. Grubhofer traf nach Köchl-Flanke unbedrängt (59.) und Wanner zwirbelte das Spielgerät aus der zweiten Reihe in den Winkel (70.) – 1:3.
Damit steht fest, dass der aktuell Neunte der zweiten Liga den Herbst mit nur einem Heimsieg beendet. „Es war eine solide Leistung, kein Vorwurf ans Team“, befand Beichler. Was ihn störte: „Sie schießen viermal aufs Tor und treffen dreimal. Wir hatten ja durchaus die besseren Chancen.“ Zum Kehraus wartet am Freitag auswärts Topteam Vienna. Aber: „Wir waren außer beim Admira-Spiel immer nah dran. Es wird nicht leicht, aber ein positiver Abschluss ist das Ziel.“
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