Salzburger Nobelhotel

2000 Euro für „Traumurlaub“ inklusive Dreck & Co.

Wien
31.12.2025 09:00

Ein Wiener Professor traute in Bad Gastein seinen Augen nicht – ein bekanntes Hotel im Nobel-Skiort lieferte ein desaströses Bild ab. Nach ordentlichem Wirbel half die „Krone“!

Es sollte eigentlich ein entspannter Winterurlaub werden – doch was ein Wiener Top-Wissenschaftler kurz nach Weihnachten im salzburgerischen Bad Gastein vorfand, sprengt wohl jede Zumutbarkeitsgrenze in der heimischen Hotellerie.

Stockbetten im dreckigen „Doppelzimmer“
Das Zimmer 305 im altehrwürdigen Haus „eighteen86“: winzig und dreckig – dafür zum „Vorteilspreis“ von knapp 2000 Euro für sechs Nächte. So klein, dass man sich „kaum bewegen“ kann. Das gebuchte Doppelzimmer? In Wahrheit ein Verschlag mit Stockbetten – dazu noch mit seitlich eingebauten Kästen, die laut empörten Gast ein Schlafen praktisch unmöglich machen.

Ein TV-Gerät ist zumindest vorhanden, aber völlig unbrauchbar. Das Kabel reicht nämlich nichtmal bis zur Steckdose. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, betont der verzweifelte Wiener im Gespräch mit der „Krone“.

Der größte Schock waren aber die unhygienischen Zustände an der Nobel-Adresse: „Überall lag Dreck herum. Staubschichten und Spinnweben auf Kasten und Fernseher“, so das traurige Fazit des Akademikers.

(Bild: zVg)
Kundenzufriedenheit und Top-Service wird im Hotel „eighteen86“ versprochen, doch die Zustände ...
Kundenzufriedenheit und Top-Service wird im Hotel „eighteen86“ versprochen, doch die Zustände auf Nr. 305 waren nicht in Ordnung.(Bild: zVg)
(Bild: zVg)

Hotelmanagement zeigt sich zuerst unbeeindruckt
Als Professor B. sofort ein anderes Zimmer verlangte, kam zuerst nur eine äußerst kalte Antwort des Betreibers: Alles entspreche „exakt“ dem Inserat auf einer bekannten Online-Buchungsplattform. Stockbetten inklusive. Ersatz gäbe es deshalb auch keinen!

Nach einer Anfrage der „Krone“ kam dann aber doch Bewegung in die Sache, „man werde den Fall genau prüfen“. Ein neues und viel wohnlicheres Zimmer wurde kurzerhand angeboten, der Urlaub sogar großzügiger Weise vom Hotel übernommen.

„Bedauerlicherweise kam es während des Aufenthalts zu einem technischen Defekt des Fernsehers. Ebenso entsprach die Sauberkeit des Zimmers in diesem Fall nicht unserem hohen Qualitätsstandard – für beide Mängel und die entstandenen Unannehmlichkeiten wollen wir uns ausdrücklich entschuldigen. Da Kundenzufriedenheit und Top-Service für Keyone von großer Bedeutung sind, haben wir dem Gast umgehend ein alternatives Zimmer angeboten“, so das Management. Ende gut, alles gut?

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