Cleveres Marketing-Genie oder abgebrühtes Schlitzohr? Die Meinungen über einen Jugendlichen, der mit seiner eigenen Kryptowährung Anleger gleich mehrfach um ihr Geld brachte, dürften auseinandergehen. Am Ende hat jedoch auch er eine wichtige Lektion lernen müssen …
„Gerade vor der Schule 2000 Dollar verdient“ – dieses Posting ließ Krypto-Anleger hellhörig werden. Zumal der US-Teenager, von dem es stammte, stichhaltige Beweise für seine Aussage lieferte: Dem Beitrag auf X beigefügt war ein Foto, das ihn sowie – wenn auch spiegelverkehrt - seinen aktuellen Kontostand zeigt.
Seine Wirkung verfehlte der inzwischen mehr als vier Millionen Mal angesehene Post jedenfalls nicht: Als der erst 13-Jährige nur zwei Tage später mit GenZ Quant seine eigene, auf der Solana-Blockchain basierende Spaß-Kryptowährung lancierte und für diese in einem Livestream die Werbetrommel rührte, witterten risikofreudige Anleger das große Geschäft. Doch sie sollten schnell eines Besseren belehrt werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.