„Dass ein Tüftler wie Marcel Hirscher Probleme beim Material hat, verstehe ich nicht“: Ski-Exot Hubertus von Hohenlohe hat sich am Montagabend bei „Sport und Talk im Hangar 7“ auf ServusTV verwundert über die Performance des Comebackers gezeigt.
Zwei Slalomstarts, zwei Nullnummern: Für Marcel Hirscher liefen die beiden Torläufe in Levi (nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert) und Gurgl (Aus im ersten Durchgang) nicht nach Wunsch.
Von Hohenlohe spekulierte beim Talk auf ServusTV, dass der für die Niederlande startende Salzburger bei seinem Auftritt am Sonntag „vielleicht Zweifel“ wegen des schwachen Abschneidens in Finnland gehabt habe und deshalb enttäuschte.
„Wir stehen vor der Stunde null“
Hirscher selbst hatte seinen zweiten Slalom-Nuller in Serie auf den ersten Blick relativ gelassen hingenommen, die Sache nagte aber sehr am 35-Jährigen: „Chancenlos!“, urteilte er im Ziel. „So bin ich hier fehl am Platz. Ich bin nur Passagier!“ Wie in Levi vergriff er sich beim Tuning. „Früher einmal hatte ich eine selbst geschriebene Bibel. Mit allen Daten und Fakten zu den Rennen. Jetzt habe ich zwei Seiten in einem Notizheft. Wir stehen vor der Stunde null.“
Nun stürzt sich das Team Hirscher wieder in die Materialarbeit, Beaver Creek lässt Marcel aus, nimmt Val d’Isere ins Visier.
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