Das Duell um die Weltmacht hat ein verurteilter Straftäter gewonnen. Ex-Kanzler Sebastian Kurz hat Trump 2019 getroffen. Mit Conny Bischofberger spricht der Unternehmer über dessen Charakter und Comeback, den Bruch der Ampelkoalition in Deutschland, Van der Bellens Fehler, den Genderwahn – und sein differenziertes Weltbild.
Ein Interviewtermin bei der SK Management GmbH an der Wiener Ringstraße ist wie eine Rückkehr in die Ära der Regierung Kurz II: In einem der Büros hält der ehemalige Finanzminister Gernot Blümel gerade ein Meeting ab, an der Kaffeebar am Eingang plaudert Ex-Landwirtschaftsministerin Elli Köstinger mit Vera Regensburger. Mit dem jungen Dalmatiner „Cosmo“ gibt es jetzt auch einen Bürohund. Mittendrin steht Sebastian Kurz im dunkelblauen Slim-Fit-Anzug und weißem Hemd, den Dresscode als Kanzler hat er nie abgelegt. Sie alle haben der Politik den Rücken gekehrt und sind jetzt in der Privatwirtschaft – verbunden und vertraut wie seit eh und je.
„Krone“: Herr Kurz, haben Sie Donald Trump schon angerufen?
Sebastian Kurz: Ihn persönlich noch nicht. Ich habe regelmäßig mit seiner Tochter Ivanka und seinem Schwiegersohn Jared Kushner Kontakt. Wir haben uns geschrieben und auch miteinander telefoniert.
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