Die ersten Hütten stehen bereits, am Montag wird der Christbaum angeliefert – und doch gibt es bis zur feierlichen Eröffnung am 21. November für die Macher des Salzburger Christkindlmarktes noch viel zu tun. . .
Gezwungenermaßen bin ich immer bei den Ersten dabei“, grinst Gerhard Lüftenegger. Der Schnitzer aus Hof hat bereits am Montag begonnen seinen Stand beim Salzburger Christkindlmarkt aufzubauen. Bis zum offiziellen Start dauert es zwar noch bis zum 21. November. Aber: Lüfteneggers Hütte steht an einem der neuralgischen Punkte des Markts beim Durchgang zwischen Residenz- und Domplatz. „Wenn mein Stand steht, können sich meine Kollegen exakt daneben hinstellen. Die Abstände müssen exakt passen“, sagt der Flachgauer. Insgesamt werden in den kommenden Tagen 96 Stände und Hütten aufgebaut.
Hinzukommen unzähliger Container für Sicherheitspersonal, WC-Anlagen und mobile Lagerstätten. Und: Bis zum Start des Christkindlmarkts müssen knapp 14 Kilometer Stromkabeln verlegt werden. „Das ist ein Kraftakt, schon jetzt laufen die Planungen für den Christkindlmarkt 2025“, lacht Organisator Wolfgang Haider.
Erstmals richtig weihnachtlich wird es in der Salzburger Altstadt am Montag. Dann trifft am späten Nachmittag der heurige Christbaum für den Markt ein – eine knapp 70-jährige Fichte aus Ebenau. Sie ist 25 Meter hoch und knapp sechs Tonnen schwer.
Der Glühwein beim Altstadtmarkt kostet heuer zwischen fünf und 5,50 Euro. Die Feuerzangenbowle ist in diesem Jahr für 7,50 Euro zu haben.
Wer es bis zum Start des Salzburger Christkindlmarkts am 21. November nicht mehr erwarten kann: Der Halleiner Weihnachtsmarkt bei der Pernerinsel öffnet bereits nächsten Freitag seine Pforten.
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