Die Schlussphase der Champions-League-Partie von Salzburg in Rotterdam hatte es in sich. Innerhalb von sieben Minuten gab es eine Rote Karte gegen Feyenoord Rotterdam, ein Gegentor, einen vergebenen Elfmeter für Salzburg und schließlich doch das Entscheidungstor.
2:0 führten die Salzburger in der 79. Minute gegen Feyenoord und schienen den ersten Champions-League-Sieg der Saison ruhig über die Zeit zu bringen. Doch dann begannen wilde sieben Minuten. Den Beginn machte ein Foul von Chris-Kevin Nadje. Nach VAR-Check entschied Schiedsrichter Donatas Rumsas dem Feyenoord-Kicker die Rote Karte zu zeigen.
Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Aus dem vermeintlichen Todesstoß für das Heimteam wurde aber bald ein neuer Funken der Hoffnung. Denn nur zwei Minuten später ließ Anis Hadj Moussa die Salzburger Defensive alt aussehen und erzielte den umjubelten Anschlusstreffer.
Glückliches Ende für Salzburg
Die Fans unterstützten ihr Team lautstark und den Salzburgern drohten die Felle doch noch davonzuschwimmen. Dann aber entschied der Unparteiische in der 83. Minute nach VAR-Check auf Elfmeter für die Österreicher. Doppeltorschütze Karim Konate trat an, um das Spiel zu entscheiden. Doch der Ivorer traf nur die Latte. Wieder jubelten die niederländischen Fans.
Doch wieder war es von kurzer Dauer. Denn sieben Minuten nach der Roten Karte sorgte Daouda Guindo mit einem Traumtor schließlich doch für das vorentscheidende 3:1 für die Salzburger. Das glückliche Ende einer wilden sportlichen Achterbahnfahrt.
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