Leicht rückläufig

2012 gab’s weltweit Transfers im Wert von 1,93 Mrd. Euro

Sport
16.04.2013 16:42
Fußballklubs haben weltweit im vergangenen Jahr 1,93 Milliarden Euro für Transfers ausgegeben. Die Summe lag damit zehn Prozent unter dem Volumen von 2011. Die Gesamtanzahl der Transfers erhöhte sich hingegen leicht um ein Prozent auf insgesamt 11.552 Wechsel. Diese Zahlen wurden am Dienstag vom FIFA-Transferabgleichungssystem TMS veröffentlicht.

Europa ist dabei nach wie vor die Drehscheibe mit 6.387 Transfers zum und 6.543 vom "alten Kontinent". Exportnation Nummer eins bleibt Brasilien mit 618 Transfers ins Ausland, 696 Spieler kehrten 2012 aber auch wieder in die brasilianische Liga zurück.

Am lohnendsten sind Wechsel nach Italien, wo mit 550.416,64 Euro festem Jahresgehalt das höchste Durchschnittsgehalt der sechs aktivsten Länder gezahlt wird.

Englische Klubs zahlen am meisten für Manager
Erfasst wurde auch die Rolle von Spielerberatern. An 15 Prozent aller Transfers sind Manager beteiligt, die Tendenz ist im Vergleich zu 2011 (neun Prozent) steigend. Englische Vereine zahlten dabei mit 45,10 Millionen Euro die höchsten Vergütungen an Vermittler.

Das TMS ist seit 1. Oktober 2010 obligatorisch. Im vergangenen Jahr waren aus den 208 FIFA-Mitgliedsverbänden mehr als 5.600 Vereine im System registriert.

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