Formel 1 in Brasilien

Regen-Chaos sorgt für Crash-Show im Qualifying

Formel 1
03.11.2024 13:43

Das Rennwochenende in Brasilien wird weiter vom Regen beeinflusst. Nachdem das Qualifying aufgrund des Wetters bereits von Samstag auf Sonntag verschoben werden musste, kehrte weiter keine Ruhe ein. Denn in der Qualifikation gab es gleich mehrere Unfälle, die Folgen haben sollten. Hinsichtlich des Rennens (ab 16.30 Uhr) werden die Sorgenfalten größer. 

Dieses Qualifying war nichts für schwache Nerven! Der Regen, der bereits eine Verschiebung auf Sonntag nötig machte, sorgte erneut für Chaos. Als ersten erwischte es in Q1 Williams-Pilot Franco Colapinto. Im Senna-S hat sich sein Bolide auf dem nassen Untergrund gedreht und der junge Argentinier landete in der Mauer. 

„Sorry“ funkte Colapinto, die Rote Flagge wurde erstmals geschwenkt. Kurz darauf drehte sich George Russell im Mercedes, konnte sich aber schließlich noch retten. Weniger Glück hatte da Carlos Sainz. Sein Ferrari drehte sich am Ausgang von Kurve 1. Der Spanier landete ebenfalls im Senna-S, die Mechaniker haben Arbeit vor sich, den Boliden fürs Rennen startklar zu machen.

Die nächste Rote Flagge folgte nach einem Crash von Aston-Martin-Pilot Lance Stroll. Sein Unfall war quasi eine Colapinto-Kopie, allerdings mit möglicherweise gewichtigen Auswirkungen für die WM. Denn der Crash ereignete sich kurz vor Ende von Q2. Red-Bull-Pilot Max Verstappen wurde dadurch an einer schnellen Runde gehindert und schied, nachdem Q2 anschließend nicht mehr neu gestartet wurde, so vorzeitig, auf dem zwölften Rang liegend, aus.

Er wird aufgrund einer Strafe nur von Platz 17 aus ins Rennen starten, während McLaren-Pilot Lando Norris, der zuerst noch mit viel Glück das Aus in Q3 verhinderte, die Pole-Position eroberte. 

Heftiger Crash von Albon
Während sich bei Red Bull der Ärger entlud, ging auf der Strecke die Crash-Show weiter. Als nächste flog auch der zweiten Aston Martin aus dem Rennen. Fernando Alonso suchte sich, mit Kurve 11, allerdings einen neuen Ort dafür aus. Die Mechaniker des Rennstalls haben eine Menge zu tun, immerhin müssen beide Autos versorgt werden. 

Alex Albon hat seinen Williams heftig zerlegt.
Alex Albon hat seinen Williams heftig zerlegt.(Bild: Screenshot ServusTV)

Einen Teil der Mühe sparen, kann man sich hingegen bei Williams – zumindest beim Auto von Alex Albon, der als letzter für eine Rote Flagge sorgte. Er hat seinen Boliden heftig zerlegt. Dem Fahrer geht es glücklicherweise gut – allerdings dürfte keine Hoffnung bestehen, dass das Auto zum Rennen wieder ansatzweise einsatzfähig ist.

Auch beim Grand Prix am Nachmittag könnte der Regen noch eine zentrale Rolle spielen. Weitere Unfälle und wichtige Resultate für den WM-Kampf könnten die Folge sein. 

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