Und wieder einmal erwischte es Rapid! Das 1:2 gegen Stockerau im Cupfinale 1991 bleibt ein ewiger TV-Moment, der 28. September 1996 brannte sich ins Gedächtnis als Jungreporter ein. Als Europacup-Finalist unterlagen die Grün-Weißen dem niederösterreichischen Amateur-Klub Kottingbrunn mit 1:2. Ein riesiges Volksfest, Storys mit Kultcharakter.
Rapid mit Hohn und Spott überschüttet
Als zum Beispiel Hannes Weninger, damals Trainer des Landesligisten, das exakte Ergebnis am Tag vor dem Spiel in einem versiegelten Kuvert prophezeite. Kottingbrunn schieb rot-weiß-rote Fußball-Geschichte, Rapid wurde mit Hohn und Spott überschüttet …
Mit Hedl lediglich ein Stammspieler dabei
Doch die Pleite gegen Stripfing kann mit den Ohrfeigen aus den 90er-Jahren nicht verglichen werden. Gegen Stockerau und Kottingbrunn war Rapid mit der stärksten Belegschaft aufgelaufen, auf der Hohen Warte setzte Trainer Robert Klauß hingegen auf die Rotation. Eine Chance für Junge, mit Tormann Niklas Hedl lediglich ein „echter“ Stammspieler dabei.
Aber damit machte Goliath auch David stark, die Namen der Talente flößten wohl weniger Angst ein als die Stars Guido Burgstaller, Mamadou Sangaré oder Serge-Philippe Raux-Yao.
Verpokert! Das Spiel mit der Rotation ging in die Hose. Rapid wartet weiter auf den ersten Cupsieg seit 1995 – und der Bewerb verliert im Achtelfinale eines der größten Zugpferde …
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