Am Mittwoch hat sich in der Schießsportanlage Lustenau ein schwerer Unfall ereignet. Eine erfahrene Schützin zog sich aufgrund einer defekten Waffe schwere Verletzungen im Gesicht zu.
Die 42-jährige Frau gab gegen 18 Uhr unter Aufsicht mehrere Schüsse auf eine Zielscheibe ab, da nahm das Unheil seinen Lauf. Denn plötzlich schnellte der Verschluss ihrer Waffe aus noch nicht geklärten Gründen nach hinten und traf die Schützin mit voller Wucht ins Gesicht. Der Aufprall war derart stark, dass der Gehörschutz regelrecht zerschmettert wurde. Die herumfliegenden Teile des Gehörschutzes trafen in weiterer Folge auch auf den Bruder der Frau, welcher direkt hinter seiner Schwester stand.
Die 42-Jährige erlitt bei dem unglücklichen Vorfall schwere Verletzungen im Gesichtsbereich – sie musste nach der Erstversorgung durch den Notarzt ins Krankenhaus Dornbirn gebracht werden. Dort landete auch ihr Bruder, welcher diverse Blessuren im Brustbereich davongezogen hatte.
Die genaue Ursache für den Schießunfall ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.