Vergangene Woche Mittwoch wurden im ÖSV-Team die letzten Tickets für den Weltcupauftakt in Sölden vergeben. Dabei ging mit Victoria Olivier und Angelina Salzgeber ein Ländle-Duo knapp leer aus. Doch mangelnder Schnee macht es möglich, dass sich die beiden 20-Jährigen am Samstag doch noch aus dem Starthaus am Rettenbachferner stoßen dürfen.
In der ÖSV-internen Qualifikation um die Startplätze für das Weltcup-Opening in Sölden mussten die beiden Vorarlbergerinnen Victoria Olivier und Angelina Salzgeber ihren Teamkolleginnen Katharina Truppe, Katharina Huber und Lisa Hörhager knapp den Vortritt lassen.
Im Fall von Abfahrtsjuniorenweltmeisterin Olivier waren es am Ende sogar nur lächerliche acht Hundertstelsekunden, die zum Debüt am Rettenbachferner fehlten.
Nur Depotschnee und Plusgrade
Fehlender Schnee sorgte nun dafür, dass sich das Ländle-Duo doch noch beim Weltcupauftakt aus dem Starthaus stoßen kann. Eigentlich hätten die beiden 20-Jährigen am Montag zum Training ins schwedische Kåbadlis fliegen sollen – dort gibt es aktuell außer den im Frühjahr angelegten Depots allerdings keinen Schnee. Dafür aber Plusgrade. Also wurde der Trip kurzerhand gecancelt und Vici und Angie kommen in den Genuss am Rettenbachferner die ersten Spuren in den Rennhang zu carven.
Dritter Auftritt – nach harter Zeit
Und auch die dritte Vorläuferin wird eine Vorarlbergerin sein – Angelinas Schwester Amanda Salzgeber. Für die 22-Jährige wird es der dritte Auftritt in Sölden. Bereits im Oktober 2019 und 2020 durfte die Bartholomäbergerin beim Opening Weltcupluft schnuppern. Danach folgten schwierige Zeiten mit Verletzungen und Erkrankungen, die Karriere der Jugendolympiasiegerin stand auf der Kippe. Doch jetzt ist „Mandy“ wieder da – hoffentlich stärker und schneller als je zuvor.
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