Endlich! Nachdem er in den vergangenen drei Jahren zweimal Zweiter und einmal Dritter geworden war, durfte Patrick Feurstein am Donnerstag am niederösterreichischen Hochkar endlich über seinen ersten Staatsmeistertitel im Riesentorlauf jubeln. Am Ende setzte sich der Vorarlberger überlegen vor einem Tiroler Trio durch.
Im Vorjahr waren es auf der Reiteralm lächerliche sieben Hundertstelsekunden, die dem Mellauer Patrick Feurstein auf Adrian Pertl und damit zu seinem allerersten Titel bei österreichischen Meisterschaften gefehlten hatten. Im März 2023 war der Polizeisportler in Hinterstoder 0,47 Sekunden hinter Joshua Sturm und zwei Zehntel hinter seinem Vereinskollegen Noel Zwischenbrugger auf Platz drei gelandet. Und im Frühjahr 2022 war es der Salzburger Stefan Brennsteiner, der im Montafon um 0,44 Sekunden vor Feurstein lag, für den es „nur“ zu Silber reichte.
Laufbestzeit mit Nummer 29
Doch was lange währt, wird gut! Am Donnerstag lag der Rossignol-Pilot, der im Dezember in Val d‘Isere seinen ersten Weltcupsieg nur hauchdünn verpasst hatte, nach Durchgang eins zwar noch um 0,19 Sekunden hinter Riesentorlauf-Weltmeister Raphael Haaser zurück. Im zweiten Durchgang drehte der 28-Jährige dann aber gewaltig auf. Mit Nummer 29 knallte er eine Bestzeit in den Schnee, die Haaser nicht mehr knacken konnte und am Ende ex-aequo mit seinem Tiroler Landsmann Fabio Gstrein 0,46 Sekunden hinter Patrick Silber holte. Dahin landete mit Joshua Sturm (+0,57) ein weiterer Tiroler, Lukas Feurstein (+0,66) verpasste das Podest nur um zwei Zehntel und komplettierte die Top-5. Am Freitag wartet am Hochkar der Slalom auf die ÖSV-Herren.
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