Der Verein „Naturerbe Villach“ sagt der Betonversiegelung den Kampf an und stellt nach Schenkung den Petschnigteich unter Schutz. Weitere Projekte sollen für eine grüne Zukunft sorgen.
Dem Schutz von Grünflächen nimmt sich in Villach ein neuer Verein an. Auf Initiative von Gerhard Leeb, Umweltpreisträger des Landes Kärnten und der Stadt, wurde der Verein „Naturerbe Villach“ gegründet, in dem sich namhafte Umweltschützer – wie Christina Pichler-Koban vom Institut für Ökologie, Klaus Kleinegger von der Umweltabteilung des Landes sowie Christian Salmhofer vom Klimabündnis Österreich – engagieren.
„Unser privater Verein setzt sich für Renaturierung und den Schutz der Natur ein. Wir wollen Grundstücke, die von besonderer Wichtigkeit sind, ankaufen und dauerhaft vor Verbauung schützen“, erklärt Leeb. Auch das Entsiegeln von Flächen sei ein wichtiges Ziel.
Das erste Schutzprojekt wurde bereits umgesetzt: der Petschnigteich in St. Leonhard, der von Stadtbaumeister Josef Willroider geschenkt wurde. „Es handelt sich um ein besonderes Kleinod, in dem sich wertvolle und stark gefährdete Pflanzen befinden“, schildert Pichler-Koban.
Mittelfristig ist eine Vernetzung des Teichs mit dem angrenzenden St. Leonharder See und dem Vassacher See geplant, damit würde ein grüner Korridor entstehen. Der Petschnigteich könnte sogar Natura-2000-Schutzgebiet werden. Und das wäre dann das erste seiner Art in einer Stadt.
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