Diese Szene (siehe oben) bot sich Autofahrern Montag in der Früh kurz vor Nötsch: Gut ein Dutzend Arbeiter bei Instandarbeiten an der Gailtalbahnstrecke, die deshalb für Tage gesperrt ist.
Pünktlich zum Schulstart muss im Gailtal von der Bahn auf den Bus umgestiegen werden. „Es werden umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt“, sagt ÖBB-Sprecherin Rosanna Zernatto-Peschel. Und wie man auf dem Foto oben sieht, wird tatsächlich tatkräftig gearbeitet.
Seit vergangenen Freitag steht die Gailtalbahn wegen dieser Arbeiten am gesamten Gleiskörper quasi still. Zwischen Görtschach-Förolach und dem Pressegger See müssen laut Bundesbahnen sogar die Gleise ausgetauscht werden, aber auch an den einzelnen Weichen werden Verbesserungen vorgenommen. Zernatto-Peschel: „Diese Arbeiten sind einfach notwendig, damit Reisende und Güter pünktlich mit der klimafreundlichen Bahn unterwegs sein können.“
„Minimale Anpassungen am Fahrplan“
Während der Bauarbeiten wurde von den ÖBB ein Schienenersatzverkehr für fast alle Züge zwischen Arnoldstein und Hermagor eingerichtet. „Es kommt dabei zu minimalen Anpassungen am Fahrplan.“ Deshalb ist es ratsam, sich vor Abfahrt zu informieren. Einen großen Geschwindigkeits- und damit Zeitverlust gibt es wegen der Instandhaltungsarbeiten übrigens nicht. Die Fahrzeit wegen des Schienenersatzverkehrs zwischen Hermagor und Villach verlängere sich lediglich um vier Minuten. Die Arbeiten sollen laut ÖBB bis zum 20. Oktober abgeschlossen sein.
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