Freiburg weiter

Pokal: Mainz führt nach 85 Minuten 2:0 – und scheidet aus

Sport
26.02.2013 22:38
Mainz 05 hat sich am Dienstag im Viertelfinale des deutschen Cups einen Selbstfaller geleistet. Die Mainzer mussten sich im Duell zweier Bundesligisten dem SC Freiburg nach Verlängerung zu Hause mit 2:3 geschlagen geben. Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit hatte die Mannschaft mit den ÖFB-Teamspielern Julian Baumgartlinger und Andreas Ivanschitz noch 2:0 geführt. Im zweiten Viertelfinalspiel des Tages setzte sich der VfL Wolfsburg gegen die Kickers Offenbach mit 2:1 durch.

Zum Matchwinner für Freiburg avancierte Flügelspieler Daniel Caligiuri, der erst in der Nachspielzeit einen umstrittenen Elfmeter zum Ausgleich verwertete (93.) und schließlich in der Verlängerung zum 3:2 traf (108.). Shawn Parker (2.) und Niki Zimling (4.) hatten die Mainzer bereits in der Anfangsphase in Führung gebracht. Dem später auch beim Elfmeter von Bo Svensson gefoulten Ivan Santini gelang der Anschlusstreffer für Freiburg (86.).

Baumgartlinger bester Mainzer
Die Gäste waren dabei nach Gelb-Rot für Zdenek Pospeck (65.) bereits in Überzahl. Ivanschitz wurde erst in der 72. Minute eingewechselt, Baumgartlinger war im Mittelfeld bester Akteur der Mainzer, die die große Chance verpassten, zum zweiten Mal nach 2009 ins Cup-Halbfinale einzuziehen. Die Hoffnungen auf eine Europacup-Teilnahme konzentrieren sich nun auf die Liga. Dort liegen die Mainzer, die weiter auf ihren ersten Heimsieg des Kalenderjahres warten, auf dem achten Tabellenplatz. Freiburg ist Fünfter - und zum ersten Mal im Cup-Semifinale.

Wolfsburger Zittersieg
Zweiter Halbfinalist ist der VfL Wolfsburg. Der Meister von 2009 stoppte den Erfolgslauf des Favoritenschrecks Kickers Offenbach. Wolfsburg zitterte sich zu einem 2:1-Erfolg beim Drittligisten und steht zum fünften Mal in der Vorschlussrunde. In der Liga nur 15., dürfen die "Wölfe" weiterhin vom ersten Titel seit 2009 träumen.

Die Tore erzielten Ivica Olic (50.) und Bas Dost (71.). Der Anschlusstreffer durch Marcel Stadel kam für Offenbach zu spät (81.). Die Kickers hatten im Verlauf des Bewerbes zuvor die Erstligisten Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf sowie den Zweitligisten Union Berlin eliminiert.

Erst am Mittwoch folgen der Schlager zwischen Tabellenführer Bayern München mit Österreichs Jungstar David Alaba gegen Titelverteidiger Borussia Dortmund sowie das Heimspiel des VfB Stuttgart mit Martin Harnik und Raphael Holzhauser gegen den Zweitligisten VfL Bochum.

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