„Ich würde es nicht noch mal so benennen.“ Nachdem Ralph Hasenhüttl nach Wolfsburgs 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern zum Auftakt der Bundesliga von einer „Friedhof“-Stimmung im Stadion gesprochen hatte, ruderte der Steirer nun zurück.
Hintergrund: Nach der knappen Niederlage hatte sich Hasenhüttl Ende August über die eigenen Fans beschwert. „Es ist nur gemeinsam möglich. Mir ist das manchmal einfach zu ruhig gewesen. Wenn sich meine Jungs komplett in jeden Zweikampf werfen, wenn wir das Spiel drehen, dann war mal kurz Stimmung. Dann kriegen wir das zweite Tor und dann ist wieder komplett Friedhof“, ärgerte sich der Wolfsburg-Trainer damals.
„Ich verlange viel“
Worte, die er so nicht noch einmal sagen würde. „Ich sehe darin aber auch keinen großen Fehler. Es ist manchmal auch einfach wichtig, kritisch zu sein“, erklärte er dem „Kicker“ allerdings. „Ich verlange viel. Von mir, von meinen Spielern, aber auch von den Fans. Um nach vorne zu kommen, muss man sich auch mal aus der Komfortzone herausbewegen. Ich als Trainer muss ebenso mit Kritik leben, dann heißt es schnell, ich solle doch nicht so dünnhäutig sein.“
Beim 2:0-Auswärtssieg gegen Aufsteiger Holstein Kiel sei die Stimmung immerhin wieder fantastisch gewesen. „Für mich gilt: Ein Ist-Zustand muss kein End-Zustand sein. Deswegen will ich in Wolfsburg etwas verändern“, stellte Hasenhüttl klar. Dafür brauche es nun einmal auch den vollen Willen der Fans ...
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