Trainer Ralph Hasenhüttl vom VfL Wolfsburg wünscht sich ein früheres Ende der Transferfrist im internationalen Profifußball. Seiner Meinung nach sollten Spielerwechsel nur noch vor dem Start einer neuen Saison möglich sein.
Den Stichtag Ende August halte er „für absolut unpassend“, sagte der Steirer bei seiner Pressekonferenz zum Bundesliga-Spiel bei Holstein Kiel am Samstag.
„Für alle Trainer sehr schwer“
„Ich finde, es würde nichts verändern, wenn wir die ganze Story einen Monat früher beenden würden. Dann hättest du vielleicht mal ein paar Wochen, in denen du mit deiner Mannschaft arbeiten kannst und dann am ersten Spieltag weißt: Das ist deine Truppe“, führte Hasenhüttl aus. So sei das aber „für alle Trainer sehr schwer“.
Eine Verkürzung der Wechselfrist ist Hasenhüttl aber nur denkbar, „wenn alle anderen Ligen das Gleiche tun“, sagte der ehemalige Trainer des Premier-League-Clubs Southampton. „Wir hatten einmal die Situation in England, dass wir früher geschlossen haben und alle anderen hatten das Transferfenster noch offen. Das war ein Desaster, weil uns die Spieler nach der Reihe weggelaufen sind.“
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