Bei Militärübung

Jägerin fühlte sich von Soldaten bedroht: Schuss

Kärnten
10.09.2024 14:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

Am vergangenen Wochenende ist es bei einer Militärübung in einem Wald bei Friesach (Kärnten) zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen. Eine 68-jährige Jägerin hatte plötzlich einen Schuss aus ihrem Gewehr abgegeben, weil sie sich von Personen in Tarnkleidung bedroht gefühlt hatte.

Exekutivbeamte waren am Freitag gegen 21.30 Uhr in den Wald gerufen worden. Die 68-Jährige hatte einen Schuss mit scharfer Munition abgegeben – ob sie in die Nähe der Militärangehörigen gezielt oder in die Luft geschossen hatte, stand vorerst nicht fest und ist Gegenstand der Ermittlungen.

Übungen werden weitergeführt
Der Grund für die Bedrohung war bei näherer Betrachtung harmlos: Bei den Personen handelte es sich um Soldaten des Jagdkommandos und einer deutschen Spezialeinheit, die gerade eine Übung abhielten. Das bestätigte Michael Bauer gegenüber der „Krone“. Es bestehe aktuell keine weitere Gefahr.

Waffenverbot verhängt
Über die Jägerin wurde jedenfalls ein vorläufiges Waffenverbot verhängt. Die Übung findet seit vergangener Woche im Bezirk St. Veit statt.

Die Übung war bereits mehrmals in Kärnten durchgeführt worden, sie sei auch diesmal ordnungsgemäß vom Bundesheer bei der Bezirkshauptmannschaft St. Veit gemeldet worden. Die geplanten Übungen sollen laut Bauer bis auf Weiteres bis Ende der Woche fortgeführt werden.

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