Tram-Wettkampf in Wien

Bei dieser WM sind Kollisionen unausweichlich

Wien
05.09.2024 08:00

Wien ist in vielen Sachen spitze – so auch im Straßenbahnfahren. Jetzt wird bei uns sogar die 1. Tram-Weltmeisterschaft ausgetragen. 

Die Donaumetropole wird erneut Austragungsort für ein sportliches Großereignis: Denn 2025 findet erstmals die Tram-Weltmeisterschaft in Wien statt. Für den internationalen Wettkampf verwandelt sich der Ring vor dem Rathaus zur sportlichen Arena.

Wien bekommt erste Weltmeisterschaft
Das hat Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) jetzt angekündigt: „Ich freue mich, dass die erste Weltmeisterschaft überhaupt gleich in Wien stattfindet. Die Konkurrenz ist durchaus beachtlich, denn mittlerweile gibt es ein großes internationales Starterfeld. Und dieser Wettkampf ist eine tolle Gelegenheit zu zeigen, wie gut die Wiener Linien und die Mitarbeiter im internationalen Vergleich sind.“

Der Ring vor dem Rathaus wird zur Tram-Arena.
Der Ring vor dem Rathaus wird zur Tram-Arena.(Bild: Reinhard Holl)

Geschicklichkeit und Können gefragt
Der Wettbewerb kurz umrissen: Jedes Team besteht aus einem Fahrer und einer Fahrerin. Diese müssen in sechs verschiedenen Disziplinen antreten. Spektakulärster Wettkampf – das Tram-Bowling. Mit gut 30 km/h Geschwindigkeit rammen die geschickten Straßenbahn-Fahrer einen Ball, der dann aufblasbare Kegel umwerfen soll. Das hört sich leichter an als gedacht. Denn eigentlich sind Wiens Bim-Fahrer ja darauf trainiert, Kollisionen zu vermeiden.

Bürgermeister Michael Ludwig verabschiedet die aktuellen EM-Teilnehmer Julia-Melanie Parzer und ...
Bürgermeister Michael Ludwig verabschiedet die aktuellen EM-Teilnehmer Julia-Melanie Parzer und Markus Chencinsky(Bild: Reinhard Holl)

Haben schon Titel
Dass Wiens Bim-Fahrer zu den besten ihrer Zunft im Alltag gehören, wissen die Wiener. Der breiten Masse vielleicht weniger bekannt ist: Wien stellt auch die aktuellen Europameister in dieser Sportart. Darauf will man aufbauen.

Zuvor Daumendrücken bei der EM
Die offizielle Einladung zur Weltmeisterschaft erfolgt übrigens erst im kommenden Jahr. Wiener-Linien-Chefin Alexandra Reinagl: „Es gibt bereits zahlreiche Interessenten aus Südamerika, Asien oder Afrika. Insgesamt werden 25 Teams teilnehmen.“

Bis dahin heißt es auch für die heimischen Teilnehmer noch fleißig trainieren und nächstes Wochenende auch die Daumen drücken. Dann versuchen Julia-Melanie Parzer und Markus Chencinsky bei der Tram-EM in Deutschland den Titel erneut nach Wien zu holen. 

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