Was für ein Herbst. Ein noch nie dagewesener Geldregen, ein Schaulaufen der Superstars, Festtage für die Fans. Auf Österreich wartet die größte Fußballwelt. Erstmals zwei rot-weiß-rote Klubs in der Königsklasse, zumindest 16 Spiele in der Champions League – Sturm und Salzburg träumen von Giganten wie Barcelona, Real, Paris, Liverpool oder Bayern.
Jedes Match ein Höhepunkt, die neuformierte Champions League gleicht einem Streifzug durch die Fußball-Elite. Der Modus mit einer Tabelle von 36 Klubs wird einer von vielen Klubs geforderten European Super League ähnlicher. Und Österreich ist bei der Premiere gleich doppelt vertreten. Doch wie viel Rot-Weiß-Rot steckt wirklich in Salzburg und Graz?
Der Blick auf die Aufstellungen und Kaderlisten ist ernüchternd. Bei Salzburgs 1:1 gegen Kiew kam lediglich Samson Baidoo zum Einsatz, bei Sturm dürfen fünf Österreicher auf den Sprung in den 25-Mann-Kader für die Champions League hoffen. Wo sind unsere Teamspieler der Zukunft? Fehlanzeige! Salzburg und Sturm setzen auf junge und aufstrebende Legionäre, der Erfolg gibt den Klubmachern recht. Doch hoffentlich werden einige der erwirtschafteten Europacup-Millionen zielgerecht in den heimischen Nachwuchs investiert, damit auch Österreichs Team von den Königsklassen-Abenteuern einmal profitiert.
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