Wirbel in Amstetten

Prestigeprojekt in alter Remise wird zum Zankapfel

Niederösterreich
26.08.2024 13:00

Abgesprungene Partner, zurückgetretener Geschäftsführer: Die Amstettner SPÖ zeigt sich rund um die Entwicklung des Quartier A am Areal der ehemaligen Remise besorgt. 

Vor zwei Jahren wurden die Pläne zum Umbau der Amstettner Remise präsentiert. Das ehemalige Herzstück der Eisenbahnerstadt soll als Quartier A wieder zum Wirtschaftsmotor werden. Doch seitdem sei wenig passiert, kritisiert die SPÖ.

„Sparen an Schlüsselposition“
Viel mehr noch: Mit dem Rücktritt des Geschäftsführers der zuständigen Wirtschaftsraum GmbH (WRA), dessen Stelle nur mehr mit fünf Wochenstunden ausgeschrieben wurde, befürchtet man einen jahrelangen Stillstand. „Man spart leider an einer wichtigen Schlüsselposition“, so Fraktionsvorsitzender Helfried Blutsch, der fehlende Fortschritte beklagt: „Wichtige Projektpartner haben sich bereits zurückgezogen.“


„Wiederholt ins schlechte Licht gerückt“
Die Kritik will man bei der ÖVP nicht gelten lassen. „Die SPÖ rückt unsere Stadt wiederholt in ein schlechtes Licht“, so Stadtvize Markus Brandstetter. Die Aufgaben des WRA-Chefs, der sich in bestem Einvernehmen getrennt habe, würden auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit von der Stadt mitbetreut. „Da die meisten Grundflächen der WRA, die aus 14 Gemeinden besteht, in Amstetten liegen, wird dies von Amstetten aus mitbetreut“, so Brandstetter, der sich wehrt, von Stillstand zu sprechen: „Vorarbeiten für die Entwicklung sind abgeschlossen, die Infrastruktur für die rasche Entwicklung des Quartiers vorbereitet.“ Zudem hätten sich keine Partner, sondern lediglich Interessenten vorläufig zurückgezogen. „Es werden laufend Gespräche mit möglichen Investoren geführt“, so der Vizebürgermeister.

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