Christian Horner hat sich in Zandvoort mit TV-Lady Natalie Pinkham angelegt. Nachdem die Sky-Reporterin den Red-Bull-Teamchef auf den Verbleib von Sergio Perez angesprochen hatte, reagierte Horner gereizt.
Dass Red Bull nun doch weiter Perez vertraut, kommt durchaus überraschend. Horner und auch Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko hatten dessen Auftritte in den vergangenen Wochen oftmals auch öffentlich deutlich kritisiert. Perez selbst gab sich zwar kämpferisch, wirkte aber auch angeschlagen.
In Zandvoort wurde Horner erneut mit dem Thema konfrontiert. „Wen würdest du denn reinsetzen?“, konterte er die Perez-Fragen von Sky-Moderatorin Pinkham. Diese war überrascht, meinte: „Naja, ich bin nicht der Boss von Red Bull.“ Horner: „Nein, nein. Aber für wen würdest du es verändern? Und warum würdest du es ändern?“ Was bei Pinkham für Unverständnis sorgte: „Warum spielst du mir das jetzt so zurück?“
Zusätzlicher Druck für Perez
Wenig später beruhigte sich die Situation. Horner betonte, dass Red Bull „die beiden besten Fahrer im Auto“ habe. „Man verurteilt Sergio sehr schnell. Wir versuchen unser Bestes, ihm die Chance zu geben, seine Form wiederzufinden. Er muss mit dem ganzen Druck der Medien und der sozialen Medien fertig werden, der sich zusätzlich anhäuft.“
In der WM-Wertung liegt Perez derzeit nur auf Platz sieben. Er holte 131 Punkte, der dreifache Weltmeister Verstappen führt das Klassement mit 277 Zählern an.
Vor allem im Kampf um den Konstrukteurs-Titel, der über die Verteilung der Einnahmegelder in der Formel 1 entscheidet und Boni für die Mitarbeiter im Team bedeutet, drohen die schwachen Leistungen von Perez zum Problem bei der angestrebten Titelverteidigung zu werden.
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