Der Dopingwirbel um Jannik Sinner hält die Tennisszene seit Tagen in Atem. Nun ist der italienische Tennis-Boss angetreten, um den Südtiroler zu verteidigen und gegen die Kritiker einen Rundumschlag zu verteilen. Er spricht von „Idioten und Frustrierten“.
Sinner war im März zweimal auf das verbotene Steroid Clostebol getestet worden. Weil er beweisen konnte, dass ihn keine Schuld trifft und es zu einer Verunreinigung durch seinen Physiotherapeuten kam, wurde er freigesprochen. Dennoch musste er zuletzt von anderen Tennisspielern und Experten teils harsche Kritik einstecken.

Diese Kritik sei „von Idioten und Frustrierten“ gekommen, polterte der Präsident des italienischen Tennisverbandes, Angelo Binaghi, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur LaPresse. Er sprach von „jenen, die größere Fähigkeiten als Sinner haben, um die Nummer eins der Welt zu werden, aber miserabel gescheitert sind“.
Binaghi: Kritiker „frustriert“
Wen er damit meinte? Ganz sicher die Tennisstars Nick Kyrgios und Denis Shapovalov, die sich kritisch zur Causa rund um Sinner geäußert hatten. Die Kritiker des Südtirolers seien „frustriert, da ist es klar, dass sie so giftige Kommentare machen. Es wäre eine ganz andere Sache gewesen, wenn sich ein Rafael Nadal, ein Novak Djokovic oder ein Daniil Medvedev zum Thema geäußert hätten. Aber diese Leute haben einen anderen Charakter“, so Binaghi.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.