Aufregung um Tennis-Ass Jannik Sinner! Der Weltranglistenerste wurde im März auf das verbotene anabole Steroid Clostebol getestet, wie die International Tennis Integrity Agency (ITIA) am Dienstag bekannt gab. Allerdings wurde der Südtiroler bereits von einem unabhängigen Tribunal freigesprochen.
Verantwortlich für die positiven Tests war demnach der Physiotherapeut des Tennis-Profis. Sinner selbst treffe keine Schuld, heißt es im Urteil des Tribunals. Eingesetzt wurde es von Sport Resolutions, einer privaten Firma, die häufig Dopingfälle überwacht.
In den sozialen Netzwerken meldete sich Sinner mit einem Statement seines Teams zur Causa zu Wort. „Der Physiotherapeut hat Jannik behandelt, und seine mangelnde Sorgfalt hat die Verunreinigung verursacht“, heißt es darin. Der Physiotherapeut habe wegen einer Wunde am Finger einen Heilspray verwendet, in dem Clostebol enthalten war. Später habe er Sinner ohne Handschuhe massiert und behandelt, dabei sei es zu der unbeabsichtigten Kontamination gekommen.
Punkte und Preisgeld gestrichen
Die beiden Tests wurden während des Turniers in Indian Wells – dort kam er bis ins Halbfinale – und in der Woche danach durchgeführt. Im April wurde Sinner über die positiven Dopingtests informiert. Der Südtiroler legte sofort Beschwerde ein und durfte deshalb weiterspielen – lediglich die gewonnenen Weltranglistenpunkte und das Preisgeld von Indian Wells wurden ihm gestrichen.
Bei einer Anhörung in der Vorwoche stellte die International Tennis Integrity Agency fest, dass Sinner keine Schuld oder Fahrlässigkeit treffe, deshalb dürfe er wie gehabt weiterspielen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.