01.09.2005 17:06 |

Transfer-Rekorde

Ronaldinho bleibt bis 2010 bei Barca!

Der brasilianische Stürmerstar Ronaldinho hat seinen Vertrag beim spanischen Fußball-Meister FC Barcelona vorzeitig bis 2010 verlängert. In den kommenden fünf Jahren werde er inklusive der Prämien 60 Millionen Euro verdienen, berichtete die Sportpresse am Donnerstag. Die Ablösesumme des 25-Jährigen wurde auf 125 Millionen Euro erhöht.

Eigentlich hatte "Barça" den Torjäger bis 2014 an sich binden wollen. Diese Option bleibt zwar offen, wird aber von der Leistung des Brasilianers von 2010 an abhängig sein. Außerdem weigerte sich Ronaldo Assís de Moreira - so sein Geburtsname -, einen Teil seiner lukrativen Imagerechte an den Club abzutreten. Sein bisheriger Vertrag lief noch bis 2008.

"Wir werden den Zauber Ronaldinhos noch lange genießen können", freute sich Vereinspräsident Joan Laporta. Seine Strategie ist es, für Kontinuität auf dem Spielfeld zu sorgen. So unterzeichneten auch Víctor Valdés, Deco, Xavi und Samuel Eto'o bereits Verträge bis 2010. Trainer Frank Rijkaard, der mit den Katalanen den ersten Meistertitel nach sechs Jahren holte, soll bis 2009 bleiben.

Real macht Ramos zum Rekord-Verteidiger
Der Erzrivale Real Madrid macht derweil mit der Verpflichtung des jungen Abwehrspielers Sergio Ramos vom FC Sevilla Schlagzeilen: Der Transfer habe die "Königlichen" insgesamt 31,3 Millionen Euro gekostet, berichtete die Zeitung "El País". Der 19-Jährige ist damit der teuerste Verteidiger in der Geschichte des spanischen Fußballs. Für den brasilianischen Jungstar Robinho hatte Real "nur" 25 Millionen bezahlt.

Zudem ist Ramos, der einen Achtjahresvertrag unterschrieb, der erste Spanier, den Vereinsboss Florentino Pérez seit seinem Amtsantritt vor fünf Jahren unter Vertrag genommen hat. Sevillas Präsident José María del Nido reagierte erbost: "Kein Spieler der Welt ist so viel Geld wert, schon gar nicht ein Verteidiger." Für den südspanischen Club  ist der Weggang von Ramos ein herber Verlust. "Wir haben ihn nicht verkauft, sondern Real hat sich ihn geschnappt", sagte Del Nido.

Das nötige Geld für die Verpflichtung hatten sich die "Königlichen" durch den 25 Millionen Euro teuren Transfer des Engländers Michael Owen zu Newcastle United tags zuvor gesichert. Real gab diese Saison 91 Millionen Euro für neue Spieler aus - so viel, wie kein anderer spanischer Club. Insgesamt investierten die Vereine der Primera División knapp 207 Millionen, 13 weniger als in der vorigen Saison. Keinen einzigen Cent gab Titelverteidiger FC Barcelona aus: Die beiden Neuzugänge Mark van Bommel und Santi Ezquerro kamen ablösefrei.

Im Bild: Ronaldinho gegen Ramos (damals noch Sevilla)

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