Die gesundheitlich leicht angeschlagene Magdalena Lobnig hat sich bei den Olympischen Spielen mit einem taktisch angelegten Lauf problemlos für das Einer-Halbfinale am Donnerstag qualifiziert!
Die in der Vorbereitung durch eine Bandscheibenverletzung stark beeinträchtigte Kärntnerin kam am Dienstag in ihrem Viertelfinale ungefährdet als Dritte ins Ziel, die besten drei in den vier Viertelfinal-Läufen schafften den Aufstieg.
„Habe gespürt, dass ich körperlich nicht auf Höchstniveau bin!“
„Natürlich bin ich superglücklich, dass ich es wieder ins Semifinale geschafft habe, aber das Rennen war nicht so gut wie der Vorlauf“, sagte Lobnig, die zuletzt mit einer Erkältung zu kämpfen gehabt hatte. „Es war absolut taktisch und nach hinten immer abgesichert. Man versucht in meiner Situation natürlich schon, Körner zu sparen. Mein Körper hat in den letzten zwei Tagen mit einer Verkühlung zu kämpfen gehabt. Ich habe das einfach gespürt, dass ich körperlich gerade nicht auf Höchstniveau bin, trotzdem war der Semifinal-Einzug nie gefährdet.“
Lobnig setzte sich vom Start weg mit der Litauerin Viktorija Senkute und der Usbekin Anna Prakaten ab und hielt die Verfolgerinnen danach stets auf Abstand. Die 34-Jährige kam schließlich 6,32 Sekunden hinter Senkute und 4,16 hinter Prakaten, die bei Olympia vor drei Jahren noch für Russland vor Lobnig Silber geholt hatte, ins Ziel.
„Konkurrentinnen wissen, dass sie mich auf Rechnung haben müssen!“
Ihre insgesamt lediglich elftbeste Zeit dürfe man nicht überbewerten, im Halbfinale sei aber jedenfalls eine Steigerung nötig. „Die Karten werden neu gemischt. Die Konkurrentinnen wissen, dass sie mich auf der Rechnung haben müssen. Ich kann immer wieder überraschen, ich versuche, dieses Überraschungsmoment im Semifinale zu bringen. Im Semifinale werde ich nichts mehr sparen können. Ich werde schauen, dass mir ein Zauberlauf gelingt.“
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