Hiobsbotschaft für die 48 Mitarbeiter der Bandagist Gattringer GmbH: Das Unternehmen stellte am Montag einen Sanierungsantrag beim Landesgericht St. Pölten. Laut Kreditschutzverband 1870 belaufen sich die Passiva auf 3,27 Millionen Euro.
Mehrere Standorte hat die Bandagist Gattringer GmbH in Niederösterreich, einen in Steyr und damit in Oberösterreich – an allen sind die insgesamt 48 Mitarbeiter nun damit konfrontiert, dass ihr Arbeitgeber mit schwerwiegenden finanziellen Problemen zu kämpfen hat.
3,27 Millionen Euro Passiva
Das von Amstetten aus agierende Unternehmen stellte am Montag einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens. Laut Kreditschutzverband 1870 belaufen sich die Passiva auf 3,27 Millionen Euro. „Aufgrund der uns vorliegenden Informationen soll die angebotene Sanierungsplanquote aus dem Fortbetrieb des Unternehmens erwirtschaftet werden“, sagt Alexander Greifeneder vom KSV 1870.
Gebremstes Konsumverhalten, gestiegene Kosten
Was die Insolvenz verursachte? Vor allem die Teuerungen und damit auch verbundene Umsatzrückgänge infolge des geänderten Konsumverhaltens sollen zur finanziellen Schieflage geführt haben. Dazu kamen die ebenfalls erhöhten Energiekosten, die Lohnsteigerungen sowie steigende Zinsen, die sich negativ auf den Geschäftsbetrieb auswirkten.
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