Ein Abgang von Barca-Juwel Vitor Roque ist derzeit wohl nicht mehr ausgeschlossen. Das Sturm-Talent kam erst im Jänner für 40 Millionen Euro zu den Katalanen, doch Trainer Hansi Flick soll dem 19-Jährigen keine Einsätze garantieren können.
So hatte sich der Brasilianer seinen Start in Europa sicher nicht vorgestellt. Dabei war der Hype um Vitor Roque in Barcelona vor seiner Ankunft groß. Der 19-Jährige gilt als Sturm-Juwel. Ihm wurde bei seiner Ankunft im Jänner sogar zugetraut, Robert Lewandowski aus der Startelf zu verdrängen.
Immerhin überwiesen die klammen Katalanen 40 Millionen an Athletico Paranaense, um sich die Dienste des Offensiv-Juwels zu sichern. Der erhoffte Durchbruch ist seither noch nicht gelungen – und könnte in Barcelona auch weiterhin nicht im Bereich des Möglichen sein.
Wird es ein „Wüsten“-Abenteuer?
Denn der neue Barca-Trainer Hansi Flick soll dem 19-Jährigen nicht garantieren wollen, dass er in der kommenden Saison auf mehr Einsatzminuten kommt. Deshalb soll trotz Vertrags bis 2031 ein vorzeitiger Abschied im Raum stehen. Vereine aus Saudi-Arabien sollen Interesse zeigen. Aus finanzieller Sicht eine verlockende Option für den weiter finanziell angeschlagenen Top-Klub.
Ob der junge Brasilianer sich aber in die „Wüste“ verabschiedet, ist, trotz finanzieller Anreize, eher unwahrscheinlich. Vielmehr soll man auf einen schnellen Durchbruch in Europa hoffen. „Wenn der Verein keinen Platz für Vitor findet, müssen wir leider sprechen, um eine Lösung zu finden“, stellte Berater Andre Cury schon am Ende der vergangenen Saison klar. Mal sehen, wie die Lösung jetzt ausschauen wird.
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