Personal-Umbruch beim Formel-1-Rennstall von Sauber/Audi. Wie der Rennstall am Dienstag bekannt gab, werden Oliver Hoffmann und Andreas Seidl das Team verlassen. Stattdessen kehrt Mattia Binotto in die Motorsport-Königsklasse zurück.
Ab 1. August soll der ehemalige Ferrari-Teamchef als Chief Operating und Chief Technical Officer die Leitung des Formel-1-Projekts von Audi übernehmen.
„Ich freue mich, dass wir Mattia Binotto für unser ambitioniertes Formel-1-Projekt gewinnen konnten. Mit seiner großen Erfahrung aus über 25 Jahren Formel 1 wird er mit Sicherheit einen entscheidenden Beitrag für Audi leisten können“, blickt Vorstandsboss Gernot Döllner der Zusammenarbeit erwartungsvoll entgegen.
Teaminterner Machtkampf
CEO Seidl und Verwaltungsrat-Vorsitz Hoffmann müssen indes ihre Koffer packen. Gerüchten zufolge soll ein interner Machtkampf zu Differenzen geführt haben, außerdem sollen die Strukturen im Rennstall als zu kompliziert betrachtet worden sein.
„Unser Ziel ist es, das ganze Formel-1-Projekt durch klare Führungsstrukturen, eindeutige Verantwortlichkeiten, reduzierte Schnittstellen und effiziente Abstimmungsprozesse auf F1-Speed zu bringen. Dazu muss das Team eigenständig und schnell agieren können“, so Döllner. Mit Binotto soll das gelingen.
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