Schlepper vermutet

Schüsse an Grenze: Griechischer Polizist verletzt

Ausland
21.07.2024 09:30
Porträt von krone.at
Von krone.at

Während eines Einsatzes am griechisch-türkischen Grenzfluss Evros sind Schüsse gefallen. Ein griechischer Polizist wurde getroffen. Die Behörden vermuten, dass Schlepper von türkischem Territorium aus gefeuert haben.

Der Zwischenfall ereignete sich am Samstagabend. Wie die griechische Polizei mitteilte, hatten Beamte auf einen illegalen Grenzübertritt von Migranten reagiert, als plötzlich jemand von der Türkei aus geschossen habe. Ein Grenzschützer wurde am Bauch verletzt und musste in einem nahe gelegenen Krankenhaus operiert werden.

Griechische Sicherheitsbeamte gehen davon aus, dass Schlepper die Schüsse abfeuerten, wie Reporter griechischer Medien am Sonntag unter Berufung auf Polizeikreise berichteten.

Heuer bereits 3000 Migranten über Grenzfluss geflüchtet
Schlepperbanden versuchen immer wieder, Migranten über die wegen der sommerlichen Trockenheit seichten Gewässer des Flusses Evros aus der Türkei nach Griechenland und damit in die EU zu bringen. Griechenland baut zurzeit einen Zaun entlang dieser Grenze, um illegale Grenzübergänge zu verhindern.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sind seit Jahresbeginn bis zum 14. Juli 3168 Menschen auf dieser Route aus der Türkei nach Griechenland gekommen.

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