John Lennons und Yoko Onos Zeit in der USA: In den 70er-Jahren zogen John und seine Frau Yoko in die USA und lebten 18 Monate lang in New Yorks Szeneviertel Greenwich Village. Dort trafen sie auf Künstler, Musiker und Aktivisten – und nutzten ihre Prominenz, um sich für Frieden und gesellschaftlichen Wandel einzusetzen. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zum spannenden Doku-Film „One To One: John & Yoko“.
1971 zogen John Lennon und seine Frau Yoko Ono von England in die USA und lebten für den nächsten 18 Monate in New York, in einem kleinen Apartment in Greenwich Village, wo sie sich mit Künstlern und Aktivisten trafen, und ihre Popularität für friedenspolitische Belange einsetzten. Vor allem aber war diese Wohnung ein Kokon, der ihre Liebe umschloss.
Für seine doku-fiktionale Annäherung ließen Kevin Macdonald und sein Co-Regisseur Rice-Edwards dieses Apartment detailreich nachbauen – mit der dem Geist seiner Bewohner und dem popkulturellen Umfeld jener Zeit geschuldeten Einrichtung, bis hin zum originalgetreuen Röhrenfernseher, der für John und Yoko zum Fenster zur Welt wurde und der auch uns mit Nachrichten der frühen 70er-Jahre, etwa zum Vietnamkrieg oder zu Nixons Politik konfrontiert.
Zu den Highlights gehören restaurierte Aufnahmen des Benefizkonzertes im Madison Square Garden am 30. 8. 1972 wie auch persönliche Audioaufzeichnungen von Telefonaten, die das Paar in ihrer Bleibe führte. Eine atmosphärisch starke Collage. Auf die Frage, wie man ihn und Yoko Ono in Erinnerung behalten sollte, meinte Lennon: „Just as two lovers.“ Right.
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